2. Mannschaft

 

 

Die zweite Mannschaft des Sport-Clubs bleibt in der Kreisliga C1 weiterhin hinter den eigenen Erwartungen zurück. Im Heimspiel gegen Schwarz-Weiß Bülse gingen die Hasseler zum fünften Mal in Folge als Verlierer vom Platz, das Torverhältnis aus den jüngsten beiden Spielen spricht Bände: 0:12. Nach dem 0:7 bei Spitzenreiter SV Horst 08 IV setzte nun also eine 0:5-Klatsche gegen den Horster Verfolger aus Bülse. Auch Kris Arnemann, der als Co-Trainer den erkrankten Chefcoach Marco Baisch an der Seitenlinie vertrat, hatte eine klare Meinung zum derzeitigen Negativtrend; "Zufrieden kann niemand mit einem 0:5 in einem Heimspiel sein. Ich selber bin ja erst seit Mai 2017, also anderthalb Jahren beim Team, aber seit es die Mannschaft gibt, hat man noch nie gegen Bülse verloren. In der vergangenen Saison haben wir sogar noch deutlich gewonnen. Ich glaube, alle sind unzufrieden und wissen, dass es so nicht weitergehen kann. 0:12 Tore in den letzten beiden Spielen, spricht eine deutliche Sprache", sagte er nachdenklich. Doch gegen die Schwarz-Weißen kam der SCH von Beginn an nicht richtig ins Spiel, schon nach sieben Minuten klingelte es zum ersten Mal. Jörg Huth war zur Stelle. Als eben jener nach 32 Minuten die Führung der Gäste weiter ausbaute, war die Partie fast schon gelaufen. Einen Rückstand hatten die Hasseler in dieser Spielzeit schließlich noch nicht aufgeholt. Und so nahm das Unheil im zweiten Durchgang seinen Lauf. Keeper Björn Hampe, der den verletzten Nils Schmidt zwischen den Pfosten ersetzte, musste noch drei weitere Male hinter sich greifen. Zarakia Omairat (47.), Muhammed Haddou (73.) und Abdelsalam Ali Khan (77.) trafen für Bülse. Arnemann hatte auch schnell die Gründe für die eindeutige Niederlage erkannt: "Wir mussten schon vor Anpfiff umstellen und hatten wieder eine neue Startelf.Und auch hier waren gleich vier Spieler angeschlagen, was man auch schnell gesehen hat. Zweikämpfe wurden nur halbherzig geführt, wenn wir überhaupt in die Zweikämpfe gekommen sind. Es fehlte im Grunde genommen der Biss und der Wille. Wir haben rein gar nichts mehr von dem gezeigt, was wir in den ersten Spielen gezeigt haben. Das, was uns immer stark gemacht hat, wenn es nicht gut lief, war, dass wir über den Kampf in solche Begegnungen gekommen sind - das hat uns absolut gefehlt", stellte er enttäuscht fest. Deutlich leichter werden die Gegner des Tabellendrittletzten aber nicht. Am kommenden Sonntag geht es nämlich zum Sechsten SuS Beckhausen II.