2. Mannschaft

 

 

 

Zuletzt lief es für die zweite Mannschaft des Sport-Clubs in der Kreisliga C1 nicht so gut. Auf den 3:0-Auftakterfolg gegen YEG Hassel III folgten zwei Niederlagen gegen Adler Ellinghorst II (1:3) und Preußen Gladbeck III (2:3). Wir haben uns mit Trainer Marco Baisch über den bisherigen Saisonstart unterhalten. Im Interview spricht er auch über das neue Vereinsleben mit der ersten und dritten Mannschaft.

 

Herr Baisch, nach dem Auftaktsieg im Derby gegen YEG Hassel III gingen die beiden jüngsten Begegnungen in der Kreisliga C1 verloren. Warum konnte die Mannschaft gegen Adler Ellinghorst II und Preußen Gladbeck III den guten Start nicht fortsetzen?


Marco Baisch: Gegen Adler Ellinghorst haben wir einfach das Tor nicht getroffen, wir stehen vier-, fünfmal alleine vor dem Torwart und machen den Ball nicht rein. Unser Problem ist, dass wir noch zu viele Chancen auslassen. Außerdem sind wir in den beiden Spielen in sechs Konter gelaufen und lagen dann in Rückstand. Wenn du dann das Tor nicht triffst, gehst du als Verlierer vom Platz. Wir lernen bislang noch nicht aus diesen Spielen. Wir müssen noch schneller lernen, was der Gegner macht und wie wir uns darauf einstellen.


Daran kann nun ja noch gearbeitet werden. Wohin soll es dann im Laufe der Spielzeit gehen?


Wenn wir oben dranbleiben, wäre das schon schön. Ich habe vor der Saison gesagt, dass ich kein richtiges Ziel ausgeben möchte. Wenn man künstlich Druck aufbaut, geht das ganz schnell nach hinten los. Sobald du zweimal unglücklich verlierst und dann noch ein Unentschieden dabei ist, ist sofort Druck auf dem Kessel. Dann ist die Stimmung im Keller, das braucht keiner – gerade nicht in dieser Liga. Ich habe vorher gesagt, dass wir jedes Spiel angehen, um es zu gewinnen. Wenn uns das einigermaßen gelingt, stehen wir oben und haben viel Spaß. So soll das auch sein.


Mit Mohammad Rafi Jalali, Sebastian Czabanski, Tychic Mabiala, Tyrone Sadique und Izetullah Nassri stießen im Sommer fünf Spieler aus der A-Jugend dazu. Wie haben sie sich bisher integriert?


Das läuft gut. Ich bin in der vergangenen Saison ja erst recht spät dazugestoßen, aber wir wollten uns schon zeitnah darum kümmern, einige Altjahrgänge mal einzubauen, um ihnen auch zu zeigen, dass sie eine Perspektive haben. Ich denke, die Jungs haben Spaß und sind voll integriert.


Zwei Drittel der vergangenen Saison waren Sie Trainer der einzigen Herrenmannschaft des Sport-Clubs. Wie fühlt es sich nun an, mit der neuen Ersten und Dritten wieder mehr Gesellschaft zu haben?


Das ist auf jeden Fall schön, denn wir haben auch von Anfang an den Kontakt gesucht. Wir haben sie gut aufgenommen und uns bei der Mannschaftspräsentation gezeigt. Wir haben den Schritt auf sie zu gemacht und das hat super funktioniert. Auch die Jungs aus der Ersten und ihr Trainer sind top. Das macht wirklich Spaß. Wir haben schon einiges geschafft, um das Vereinsleben wiederaufzubauen. Am vergangenen Freitag gab es zum Beispiel einen großen Vereinsabend mit der A-Jugend, den Alten Herren, der ersten und zweiten Mannschaft. Die Dritte konnte da leider nicht. Aber alle anderen waren mit je zehn bis 15 Leuten da, das war eine richtig schöne Sache. Es haben sich auch zuletzt aus der Ersten und Zweiten einige Akteure bereiterklärt, bei den Alten Herren auszuhelfen, da die aktuell ein paar Probleme haben. Es wächst also etwas zusammen.