1. Mannschaft

"Der Sieg ist in der Summe absolut verdient, aber es war alles andere als einfach", bilanzierte Tim Kochanetzki, Trainer der ersten Mannschaft des Sport-Clubs, nach dem 3:0-Erfolg im Derby bei Genclerbirligi Resse. Seine Truppe holte sich damit im dritten Spiel auf fremdem Platz die dritten drei Punkte. Doch gegen ersatzgeschwächte Resser hatten es Kochanetzkis Schützlinge nicht leicht. Es brauchte ein Foul im Resser Strafraum an Mert Durmaz, um die große Chance auf den Führungstreffer zu bekommen. Seldin Malkoc ließ sich dies nicht nehmen und verwandelte (16.). Doch wer nun erwartet hatte, dass die Hasseler wie zuletzt beim Erler SV 08 (5:0) und dem BV Rentfort (6:1) ein echtes Schützenfest abfeuerten, wurde enttäuscht. Ohne sich große Torchancen zu erarbeiten, machten die Gastgeber dem SCH das Leben schwer. "Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben dann aber etwas die Ordnung verloren. Zur Halbzeit haben wir uns dann neu ausgerichtet und hatten wieder mehr Stabilität", erklärte Kochanetzki.

Im zweiten Durchgang verlegten sich die Hasseler auf's Kontern. Nachdem Durmaz und Malkoc noch gescheitert waren, machte es der eingewechselte Nils Thomczik in den letzten Minuten besser. Mit einem Doppelpack sicherte er den glanzlosen, aber verdienten Erfolg (90., 90.+3). Zuvor hatte ein Genclerbirligi-Akteur wegen Beleidigung die rote Karte gesehen (72.).

"Wir müssen jetzt den Blick sofort nach vorne richten. Hillderheide wird wieder ein schwieriges Spiel", sagte Kochanetzki hinsichtlich des anstehenden Heimspiel gegen den im Vergleich zu den Ressern nur zwei Punkte besseren Tabellenvorletzten. Dann wagt der weiterhin an zweiter Stelle liegende Sport-Club einen neuen Anlauf auf die Tabellenführung.

 

 
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