1. Mannschaft

Die erste Mannschaft des Sport-Clubs musste am Sonntag in der Bezirksliga die dritte Niederlage in den jüngsten vier Partien hinnehmen. Beim neuen Spitzenreiter Vestia Disteln unterlag die Kochaentzki-Elf mit 1:2. Zwei Tore im ersten Abschnitt ebneten den Gastgebern den Sieg. Burak Uysal traf ins eigene Netz (32.) und Jan-Niklas Lobert kurz vor dem Pausenpfiff (44.). "In der ersten Halbzeit haben wir Disteln etwas kommen lassen und sind auf Konter gegangen. Das hat bis zum 0:1 gut funktioniert. Beim 0:2 haben wir im Strafraum zu verhalten verteidigt. Nach der Halbzeit haben wir den Druck erhöht. Wir waren spielbestimmend, jedoch ohne zwingende Torchance", erklärte Coach Tim Kochanetzki. Ihre Überlegenheit konnten die Hasseler erst spät in den Anschlusstreffer ummünzen. Das 1:2 von Dean Bartusek kam letztlich zu spät (89.). Nichtsdestotrotz gilt es nun, den Kopf freizukriegen. Am kommenden Sonntag steht für den Tabellensechsten nämlich das Heimspiel gegen Stadtrivale Westfalia 04 an. "Der Fokus liegt jetzt auf dem Derby gegen Westfalia 04. Uns fehlten in den letzten beiden Spielen die richtigen Ergebnisse. Das wollen wir ändern und uns wieder für unseren Aufwand belohnen", betonte Kochanetzki.
Die erste Mannschaft des Sport-Clubs musste am Sonntag in der Bezirksliga 9 die zweite Heimniederlage in Folge hinnehmen. Gegen den als Tabellendrittletzten angereisten FC/JS Hillerheide verloren die Hasseler trotz zweimaliger Führung mit 2:3. Mert Durmaz hatte die Hausherren hatte die Hausherren nach 13 Minuten mit seinem sechsten Saisontor in Front gebracht. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Lukas Czmok (33.) sorgte Nils Thomczik, der schon in der Vorwoche beim 3:0-Derbysieg bei Genclerbirligi Resse zweimal eingenetzt hatte, nach rund einer Stunde für den neuerlichen Vorsprung (61.). In der Folge drückte der SCH auf das dritte und entscheidende Tor, doch genau jenes fiel auf der anderen Seite. Christian Konzok schloss einen Konter zum 2:2 für die Gäste ab (82.) . Als Tim Gilgner vier Minuten später erneut einen Hillerheider Gegenangriff sogar zum 3:2 krönte, war der gebrauchte Nachmittag für die Hasseler endgültig perfekt.

"Der Sieg ist in der Summe absolut verdient, aber es war alles andere als einfach", bilanzierte Tim Kochanetzki, Trainer der ersten Mannschaft des Sport-Clubs, nach dem 3:0-Erfolg im Derby bei Genclerbirligi Resse. Seine Truppe holte sich damit im dritten Spiel auf fremdem Platz die dritten drei Punkte. Doch gegen ersatzgeschwächte Resser hatten es Kochanetzkis Schützlinge nicht leicht. Es brauchte ein Foul im Resser Strafraum an Mert Durmaz, um die große Chance auf den Führungstreffer zu bekommen. Seldin Malkoc ließ sich dies nicht nehmen und verwandelte (16.). Doch wer nun erwartet hatte, dass die Hasseler wie zuletzt beim Erler SV 08 (5:0) und dem BV Rentfort (6:1) ein echtes Schützenfest abfeuerten, wurde enttäuscht. Ohne sich große Torchancen zu erarbeiten, machten die Gastgeber dem SCH das Leben schwer. "Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben dann aber etwas die Ordnung verloren. Zur Halbzeit haben wir uns dann neu ausgerichtet und hatten wieder mehr Stabilität", erklärte Kochanetzki.

Im zweiten Durchgang verlegten sich die Hasseler auf's Kontern. Nachdem Durmaz und Malkoc noch gescheitert waren, machte es der eingewechselte Nils Thomczik in den letzten Minuten besser. Mit einem Doppelpack sicherte er den glanzlosen, aber verdienten Erfolg (90., 90.+3). Zuvor hatte ein Genclerbirligi-Akteur wegen Beleidigung die rote Karte gesehen (72.).

"Wir müssen jetzt den Blick sofort nach vorne richten. Hillderheide wird wieder ein schwieriges Spiel", sagte Kochanetzki hinsichtlich des anstehenden Heimspiel gegen den im Vergleich zu den Ressern nur zwei Punkte besseren Tabellenvorletzten. Dann wagt der weiterhin an zweiter Stelle liegende Sport-Club einen neuen Anlauf auf die Tabellenführung.

 

 
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